Es wurde geheilt, was geheilt werden musste
In der vergangenen Sitzung des KJHAs am 18.06. beantragte der Stadtjugendring, den Spielplatz am Rathaus noch einmal auf die Tagesordnung zu nehmen, was ohne Gegenstimmen erfolgte.
Der Stadtjugendring stellte in der Beratung dann den Antrag, bei der Neugestaltung des Rathausplatzes die vorgesehenen Parkplätze zu streichen (mit Ausnahme weniger Behinderten – und Familienparkplätze). Diese Möglichkeit hatten auch schon GRÜNE und SPD eingefordert, der Jugendamtselternbeirat schloss sich dem jüngst in der Presse an.
Als GRÜNE stellten wir im Ausschuss auch die grundsätzliche Frage, ob im Planungsverfahren die UN-Kinderrechtskonvention missachtet wurde, denn eine angemessene Beteiligung von Kindern und Jugendlichen war nicht zu erkennen.
Nun als Antrag vom Stadtjugendring gestellt, wurde die Empfehlung für den Verzicht auf die Parkplätze mit den Stimmen der GRÜNEN und SPD mehrheitlich gegen die Stimmen von CDU, FDP und AFD beschlossen.
Tina Reers, Fraktionssprecherin der GRÜNEN, hält fest: „Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss setzt damit ein klares Zeichen für Kinder. Es wurde geheilt, was geheilt werden musste.
Der Verzicht auf Parkplätze direkt vor einem Kinderspielplatz ist nicht nur richtig mit Blick auf den Schutz der Kinder vor Verkehrsgefahren und Abgasen der Autos. Er bietet auch die Chance, diese zentrale Fläche vor dem Rathaus und dem neu entstehenden Bürgerhaus zu einem echten Platz für die Menschen unserer Stadt zu machen. Was am Alten Rathaus entstanden ist, geht dann auch zwischen Mühlenteich und Glockenteichbach: Mehr Platz zum Verweilen, zum Toben und Spielen und zur Begegnung in unserer Stadt.“





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